Der Felberturm, der in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts errichtet wurde und seinen Namen vom Ministerialengeschlecht der Felber erhielt, diente den edelfreien Herren von Velm als Wohn- und Wehrturm. 1415 fiel der Turm an die Salzburger Erzbischöfe und wurde 1470 in einen „Diensttroadkasten“ umgewidmet. 1812 wurde das Gebäude, das sich durch sein Fischgrätenmauerwerk auszeichnet, durch die bayrische Regierung versteigert, kam in Privatbesitz und ging schließlich in Gemeindebesitz über. Im 19. Jahrhundert verfiel der Turm und wurde 1963 wieder in Stand gesetzt, um darin ein Heimatmuseum zu errichten.

Im Erdgeschoss beherbergt der Felberturm eine Ausstellung zum Thema „Tauernwege und ihre Bedeutung im Wandel der Zeit“. Im Außenareal sind regionaltypische Gebäude, wie zum Beispiel ein Schulhaus aus dem Jahr 1609 mit einer historisch eingerichteten Schulklasse und ein Pinzgauer Bauernhaus mit ausgestatteter Rauchküche, Bürgerstube, Vorrats-, Schlaf-, Schön- und Knechtkammer zu sehen. Im Freigelände können außerdem ein Getreidespeicher (Troadkasten), eine alte Bauernmühle sowie ein Güterwaggon aus dem Ende des 19. Jahrhunderts besichtigt werden. Handgeschmiedete Grabkreuze und ein Hexenstein, der ursprünglich am Galgenrain am Fuße des Sonnbergs stand, stellen weitere Zeugen der Vergangenheit dar.

Öffnungszeiten:

Das Felberturm Museum bleibt 2019 geschlossen.

Eintrittspreise:

Das Museumsareal ist kostenlos zugänglich.

Veranstaltungen:

Es gibt derzeit keine bevorstehenden Veranstaltungen.

Kontakt:

Felberturm Museum Mittersill
Adresse: Museumstraße 2, 5730 Mittersill
Kontakt: museumskoordination@nationalparkregion.at
Tel.: 0664 125 39 38

Standort: